Nachtkritik

 Gustav Rueb inszeniert das Stück seiner Landsfrau am Kleinen Haus Dresden weit weniger endzeitstimmend als er könnte. Einige Szenen geraten ihm dabei fast schon zum Klamauk, der aber wiederum die offenbarte Ziellosigkeit jenseits von Prüfungsstress und Abendspaß abstrakt konterkariert.

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Göttinger Tageblatt

Ringen der Überlebenden mit Tod und Trauer 

Von der Antike an die Bushaltestelle: Am Kasseler Staatstheater zeigt der junge Regisseur Gustav Rueb die Euripides-Tragödie "Alkestis" als sehr heutige Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. 

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HNA

Das Leben ist ein Wartehäuschen
Gustav Rueb inszeniert am Staatstheater Euripides' "Alkestis" als Studie über Liebe und Sterben.

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Badische Zeitung

Kein Zweifel, Rueb hat hochprofessionell gearbeitet. Der Viereinhalb-Stunden Abend ist in seinen besten Momenten spannend und in den psychologischen Reaktionen der Menschen aufeinander nicht selten eindrucksvoll.

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HNA

Regisseur Gustav Rueb konzentriert seine Inszenierung auf das Ende der Entwicklungsmöglichkeiten. Wie Lucky im Tanz, so dreht sich auch die Zeit scheinbar im Kreis. Es gibt kein Voran, keine Vorwärtsbewegung. Nur taumelndes Kreiseln um das Kriegsgeschehen.

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dpa

Wo kein Wort auf wahre Gefühle verweist, sie allenfalls ahnen lässt, setzt die Inszenierung auf ausgestellte Künstlichkeit und abrupte Bewegungsabläufe, die gleichzeitig mehr über Tiefen und Untiefen der Personen erzählen, als purer Realismus es könnt.

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