Schwäbisches Tagblatt

Im LTT brummelt, nölt und nuschelt sich die Hauptperson Faust missmutig durch ein Stück, das für ihn bekanntlich schlimm ausgeht. Kummerspeck hat er angesetzt, wirkt etwas magenleidend: Den Schock der geplatzten Gefangenenbefreiung am Schluss von "Faust I" verdaut er nun erst einmal dösend in einer Kernkraftwerk-Leitzentrale, die dem Inneren einer Festplatte ähnelt (Bühne: Tilo Steffens) und in der noch ausgiebig geschrubbt wird.

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Dresdner neueste Nachrichten

In "Lieblingsmenschen" greife Laura de Weck "ordentlich in die Klischeekiste, ohne gleich unrealistisch zu werden", meint Norbert Seidel in den Dresdner Neuesten Nachrichten (2.6.). "Dieser Eindruck mag aber auch von Regisseur Gustav Rueb gestützt werden, der das dem Stück und jedem studentischen Leben innewohnende Dilemma zumindest so stimmungsvoll inszeniert, dass man über einige Unstimmigkeiten und Plattitüden schnell hinwegsieht.

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Nachtkritik

 Gustav Rueb inszeniert das Stück seiner Landsfrau am Kleinen Haus Dresden weit weniger endzeitstimmend als er könnte. Einige Szenen geraten ihm dabei fast schon zum Klamauk, der aber wiederum die offenbarte Ziellosigkeit jenseits von Prüfungsstress und Abendspaß abstrakt konterkariert.

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Göttinger Tageblatt

Ringen der Überlebenden mit Tod und Trauer 

Von der Antike an die Bushaltestelle: Am Kasseler Staatstheater zeigt der junge Regisseur Gustav Rueb die Euripides-Tragödie "Alkestis" als sehr heutige Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. 

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HNA

Das Leben ist ein Wartehäuschen
Gustav Rueb inszeniert am Staatstheater Euripides' "Alkestis" als Studie über Liebe und Sterben.

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Badische Zeitung

Kein Zweifel, Rueb hat hochprofessionell gearbeitet. Der Viereinhalb-Stunden Abend ist in seinen besten Momenten spannend und in den psychologischen Reaktionen der Menschen aufeinander nicht selten eindrucksvoll.

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