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Ein Kind unserer Zeit :: Ödön von Horvath

Düsseldorfer Schauspielhaus, Tiefgarage :: 14-06-02

Textfassung von Gustav Rueb
Regie: Gustav Rueb
Bühne und Kostüme: Amaryllis Danninger

Mit:
Prodromos Antoniadis
Steffi Krautz

Presse

WDR, Mosaik

Gustav Rueb hat die Romanbearbeitung und den Raum mit beeindruckendem Ergebnis in den Griff bekommen.
Der 30jährige Prodromos Antoniadis ist die ideale Besetzung. Mit feister Glatze und in modischen Militärklamotten balanciert er die viellienige Horvathsche Menschenschilderung. Sowohl die historisch verlorene als auch eine heutige, desorientierte Person scheint auf.
Es unterstützt ihn als irreale, begleitende Figur Steffi Krautz. Mit blond-grauer Langhaarperücke verkörpert sie eine Mischung aus Schutz- und Todesengel.
Ein Kind unserer Zeit ist eine ernsthafte und ambitionierte Inszenierung. Es überrascht, dass sie von so einem jungen Team stammt.

Westdeutsche Zeitung

Mit Einfühlungsvermögen und nur spärlichem Licht- und Toneinsatz schafft Regisseur Gustav Rueb Atmosphäre und Spannung zwischen den Figuren.

Westfälische Rundschau

Rueb entfacht mit Horvaths Antihelden ein sensibles Raum- und Traumspiel, vertraut auf die direkte Sprache Horvaths und entlockt dem Zuschauer Mitleid und Abscheu.

Rheinische Post

Regisseur Gustav Rueb hat in seiner dramatisierten Fassung den Soldaten in seine Welt eingesperrt wie in eine Zelle aus Beton. Davor schwitzen die Zuschauer gedrängt, was das Gefühl der bedrückenden Faszination noch steigert.