Lippische Landeszeitung

Mit „Shockheaded Peter" hat das Landestheater Detmold einen Volltreffer gelandet. Am Ende bleibt das Publikum bewegt und aufgewühlt zurück. „Shockheaded Peter" ist kein nostalgischer Blick auf einen Kinderbuchklassiker, sondern eine schonungslose Auseinandersetzung mit Erziehung. Macht und Angst. Dank eines starken Ensembles, präziser musikalischer Leitung und klarer künstlerischer Handschrift ist ein Theaterabend gelungen, der verstört und fasziniert zugleich und damit das tut, was gutes Theater leisten sollte.

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Westfalium

Jetzt steht das rockige Grusical bis Mai auf dem Spielplan des Detmolder Landestheaters. In lockeren 75 Minuten ohne Pause erlebt das Publikum einen ebenso rasanten wie kurzweiligen Abend mit schrillen Bildern, anarchischer Musik und einem wahnsinnig hinreißend agierenden Ensemble und einer vierköpfigen fulminanten Band, vom Keyboard aus geleitet von Pianist Matthias Flake (55). Was die Detmolder Inszenierung vor allem auszeichnet ist ihre musikalische Transparenz und die grandios grotesk inszenierten Bilder mit farbiger Wuchte und spielerischem Drive. Mit seiner comichaften Bildsprache setzt Regisseur Rueb einen neuen Impuls am Landestheater.

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